Hallenkreismeisterschaft der Kreisklasse Endrunde

Rolandstädter erkämpfen sich die Hallenkrone

Oschatz. Etwas überraschend war es denn doch, dass die Rolandstädter Reserve unter dem Hallendach zum Titelträger wurde. Der Hallen-Dritte des Vorjahres, dessen Leistungen auf dem grünen Rasen eine regelrechte Berg- und Talfahrt machen, zeigte sich auf dem Parkett der Döllnitzhalle in blendender Verfassung und ließ dem Finalgegner SV Strelln/Schöna II beim klaren 4:0-Sieg keine Chance.

In der Vorrunde hatte wenig nach diesem Roland-Erfolg ausgesehen. Belgern musste sich in der ersten Staffel das Weiterkommen hart erkämpfen. Schaffte letztlich hinter dem späteren Finalgegner Strelln/Schöna II den Sprung in die Zwischenrunde. Hingegen kam der Vize der Vorsaison, BC 1919 Mügeln II, nicht über die Gruppenspiele hinaus. In der zweiten Staffel hatten sich die Dommitzscher und der SV Zwethau früh abgesetzt und die beiden anderen Gruppengegner SV Merkwitz II und Eintracht Weßnig II zu reinen Statisten gemacht. Das direkte Duell gewann der Dommitzscher SV klar mit 6:0. Damit wurden bereits die Halbfinal-Paarungen zu einer Torgauer Veranstaltungen. Im ersten Halbfinale hatte der SV Strelln/Schöna II kaum Mühe den SV Zwethau mit einem klaren 5:1 vom Parkett zu fegen und schnell das Ticket für die Hallenkreismeisterschaft der Kreisliga zu buchen. Im zweiten Semifinale ging der Dommitzscher SV, bis dato noch ohne Gegentor, als klarer Favorit ins Rennen. Doch Thomas Maiser befleckte die weiße Weste der Gänsebrunnenstädter früh und brachte sie mit dem Führungstreffer für seinen Roland aus dem Konzept. Zwei Minuten vor dem Ende der Spielzeit führte der SVR gar mit 3:0. Erst dann erwachte der Gegner aus seiner Lethargie und machte das Spiel noch einmal spannend, schaffte aber nur den 2:3-Anschluss.

Das kleine Finale gewannen die Mannen des SV Zwethau I. In einem hochbrisanten Duell mit den Dommitzschern fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen, nachdem es nach der regulären Spielzeit 4:4 gestanden hatte. Die Ostelbier zeigte dabei mehr Nervenstärke und holten durchaus verdient mit 4:2 vom Punkt den dritten Platz. Mit dem Einzug des SV Roland ins Finale wurde das Titelmatch zu einer Neuauflage des Kleines Finales der Vorsaison. Der Sieger hieß damals, wie heuer SV Roland Belgern. Die Belgeraner zeigten einmal mehr an diesem Tag, dass sie gut aus den Startlöchern kamen, gingen früh in Führung und spielten den Sieg sicher nach Hause.

Ergebnisse:

Staffel I

Belgern II – Mügeln II 2:2 Arzberg – Strelln/Schöna II 1:2 Belgern II – Arzberg 4:3
Strelln/Schöna II – Mügeln II 2:1 Mügeln II – Arzberg 5:2 Strelln/Schöna II – Belgern II 1:1

Tabelle:
1. Strelln/Schöna II     7 Punkte 5:3 Tore
2. SV Roland Belgern II 5 Punkte 7:6 Tore
3. BC Mügeln 1919 II  4 Punkte 8:6 Tore
4. SV Arzberg  0 Punkte 6:13 Tore

Staffel II

Weßnig II – Zwethau I 1:2 Dommitzsch II – Merkwitz II  3:0 Weßnig II – Dommitzsch II 0:2
Merkwitz II – Zwethau I  1:3 Zwethau I – Dommitzsch II  0:6 Merkwitz II – Weßnig II 1:2

 

Tabelle:
1. Dommitzscher SV GW II 9 Punkte 11:0 Tore
2. SV Zwethau I 6 Punkte 5:8 Tore
3. Eintracht Weßnig 3 Punkte 3:5 Tore
4. SV Merkwitz II 0 Punkte 2:8 Tore

Halbfinale:    Strelln/Schöna II – SV Zwethau I  5:1,  Roland Belgern II – Dommitzscher SV II    3:2

Spiel um Platz 7 (Neunmeterschießen):   SV Arzberg – SV Merkwitz II   4:3

Spiel um Platz 5 (Neunmeterschießen):   BC Mügeln II  – SG Eintracht Weßnig II   4:5

Spiel um Platz 3:   SV Zwethau I – Dommitzscher SV GW II   4:4    4:2 n.N.

Finale:  SV Strelln/Schöna II – SV Roland Belgern II   0:4

     

Abschlusstabelle:       1. SV Roland Belgern II

                                    2. SV Strelln/Schöna II

                                    3. SV Zwethau I

                                    4. Dommitzscher SV GW II

                                    5. SG Eintracht Weßnig II

                                    6. BC 1919 Mügeln II

                                    7. SV Arzberg

                                    8. SV Merkwitz II

 

Belgern II: Klaus Philipp, Andre Beck (3 Tore), Alexander Gornig (2), Thomas Maiser (2), Maik Schmidt (2), Christian Mahler (2),  Peter Gehrmann (1), Christian Penno (1).