Fußball Bezirksklasse Staffel II
SV Roland Belgern – LSG Löbnitz 3:3 (2:1)
Sieg war für den Roland zum Greifen nah
Belgern. Es ist zum Haarraufen, wieder drei Tore, wieder kein Sieg. Gegen Löbnitz
fehlten fünf Minuten zum Sieg, am Ende reichte es nur zu einem
3:3-Unentschieden, dem dritten in dieser Saison. Dabei hat es der SV Roland
Belgern erneut verstanden eine sichere 2:0-Führung noch aus der Hand zu geben.
Zur Chronologie des Spieles.
Belgerns Rezept mit schnellen Angriffswellen gegen die schlagsichere Löbnitzer
Abwehr brachte frühzeitig Erfolg. Benito Stäger dribbelte in Mittelstürmer-Position
und bediente den auf Grund einer Handverletzung im Sturm spielenden Rene
Jessulat. Seinen Schuß konnte LSG-Keeper Cornell Gröbel nicht festhalten und
Stäger ließ den Roland im Nachschuß jubeln. Belgern zeigte sich danach zwar
immer noch in der Defensive mit sehr viel Nerven, verstand es aber in der
Offensive mehr Chancen zu verbuchen. Nach Zuspiel von Christian Mahler legte
Danny Kleinschmager das 2:0 (28.) nach. Doch nur fünf Minuten später kamen die
Löbnitzer zum Anschlusstreffer. Kay Seifert durfte vollkommen unbedrängt zum
Kopfball aufsteigen und ließ das Leder im Roland-Netz zappeln. Der Belgeraner
Grad an Nervosität stieg merklich an, doch bis zur Pause konnte die Führung
gehalten werden.
Die Halbzeitpause brachte Linderung für den Roland, der danach wieder wie zu
Beginn des Spieles das Heft klar in der Hand hatte. Ebenso klar, wie die Möglichkeiten,
die die Belgeraner versiebten. Die Beste hatte dabei Rene Klopf, als sein Schuß
aus Nahdistanz noch von einem Löbnitzer noch an die Querlatte gelenkt wurde.
Eine Stunde war gespielt, als die LSG aufhorchen ließ. Mirko Wittig schnappte
sich die Kugel zu einem Freistoß und beförderte das Leder aus 20 Metern ins
lange Eck. Über den Ausgleich konnten sich die Gäste nicht lange freuen. Denn
Benito Stäger brachte den Roland binnen Minutenfrist wieder in Führung.
Dennoch war die Sicherheit aus dem Rolandspiel entschwunden. Ein Chancenplus
blieb zwar auf Seiten der Gastgeber, was nützt dies aber, wenn es nur noch im
eigenen Kasten einschlägt. Der 3:3-Ausgleich durch Patrick Ronneburg fünf
Minuten vor dem Ende war auch ein Zeichen der derzeitigen Belgeraner
Verunsicherung. Gleich mehrmals hatte der Roland im Getümmel den Ball vor den
eigenen Beinen, um die Situation zu entschärfen.
Torfolge: 1:0 Benito Stäger (13.), 2:0 Danny Kleinschmager (28.), 2:1 Kay
Seifert (33.), 2:2 Mirko Wittig (60.), 3:2 Benito Stäger (61.), 3:3 Patrick
Ronneburg (85.).
Zuschauer: 212.
Schiedsrichter: Natzke (Mölkau).
Belgern: Andre Luft, Olrik Schulze, Ronny Reitmajer, Danilo Schneidewind, Marcel
Griethe (46. Michael Kaiser/84. Christian Penno), Maik Krahl (72. Christian
Wende), Christian Mahler, Danny Kleinschmager, Rene Klopf, Benito Stäger,
Rene Jessulat.