Fußball
Bezirksklasse Staffel II
SV Roland Belgern – FSV Oschatz 0:2 (0:1)
Roland an Niederlage selber schuld
Belgern. Wer vorne selbst klare Chancen nicht verwertet und dann dafür in der
Defensive sogar noch das Toreschießen für den Gegner übernimmt, der ist am
Ende selber schuld, wenn er mit leeren Händen den Platz verlässt. Ebenso
erging es dem SV Roland, der im Derby gegen den FSV Oschatz mit 0:2 (0:1) den Kürzeren
zog und seinen positiven Aufwärtstrend der vergangenen Wochen jäh gestoppt
sieht.
Die erste halbe Stunde hätte man sich, abgesehen von der 24. Minute, getrost
schenken können. In eben dieser bejubelte der Roland das 1:0 von Sven Jentzsch.
Doch die Einheimischen freuten sich zu früh. Die Abseitsfahne ließ den Treffer
nicht anerkennen. Als dann auch noch sieben Minuten später Jentzsch mit
Verdacht auf Kreuzbandriß vom Feld getragen wurde, nahm das Schicksal seinen
Lauf. Einen Schuß von Platzer fälschte Griethe unhaltbar für Keeper Jessulat
ab, 0:1 (34.), Wiesner hätte kurz vor der Pause noch das Zweite nachlegen können,
streifte mit seinem Schlänzer aber nur die Querlatte (42.).
Dem Seitenwechsel folgte ein wesentlich offensiveres Spiel von Seiten der Gäste,
wobei man sich im Auslassen von besten Möglichkeiten fast selbst überbot.
Diese Fahrlässigkeit sollte später noch bestraft werden. Erst einmal brachte
sie aber den Gästen Raum zum Kontern. Wie in der 69. Minute, als Enrico Wiesner
freie Bahn zum Roland-Tor hatte und von Andre Beck sich nur durch eine Notbremse
gestoppt werden konnte. Die Dezimierung des Rolands brachte noch mehr Konterräume.
Und während vorne weiterhin von den Platzherren die Ausgleichschancen vergeben
wurden, traf Ronny Reitmajer (86.) bei einem Rettungsversuch ins eigene Netz.
Torfolge: 0:1 Mario Platzer (34.), 0:2 Ronny Reitmajer (86. Eigentor).
Zuschauer: 304.
Schiedsrichter: Heinz Bormann (Leipzig).
Belgern: Rene Jessulat, Andreas Näke, Danilo Schneidewind, Marcel Griethe,
Ronny Reitmajer, Olrik Schulze (61. Christian Penno), Andre Beck, Sven Jentzsch
(32. Christain Mahler), Rene Klopf, Benito Stäger, Danny Kleinschmager.
Oschatz: Steffen Jachmann, Michael Queißer, Rigo Hessel, Jan Böhme, Jörg
Rudolph, Mario Platzer (71. Jens Tessmann), Steffen Wiesner, Ron Bößneck,
Enrico Schieler (79. Michael Ackermann), Enrico Kernche (63. Mike Lutter),
Matthias Arbeiter.