SG LVB Leipzig  -  SV Roland Belgern    1:2 (0:0).

Roland entführt beim Favoriten drei Punkte

Leipzig. An der Neuen Linie im Leipziger Westen trumpfte der SV Roland mit einer starken Mannschaftsleistung auf. Beim Aufstiegskandidaten Nummer eins, dem LVB Leipzig, gelang ein überraschender, doch durchaus verdienter 2:1-Erfolg.
Bereits in der ersten Hälfte zeigten sich die Belgeraner bestens von der Auftaktniederlage erholt, standen in der Defensive wesentlich enger an den gegnerischen Akteuren und sorgten damit dafür, dass sich die Chancen für den LVB in Grenzen hielten. Zudem konnten die Rolandstädter im Vorwärtsgang mit schnellem Direktspiel ein ums andere Mal gefährlich auftrumpfen, allein das Resultat sprach noch nicht für sie.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild nicht wesentlich, der Roland hatte ein leichtes Plus bei den Spielanteilen. Doch in der 59. Minute schien die bis dahin verrichtete Arbeit ohne Lohn zu bleiben, als Ronny Litke auf und davon zog, Keeper Detlef Pirl auf dem falschen Fuß erwischte und zur 1:0-Führung der Hausherren traf. Roland-Coach Edgar Moosdorf bewies danach ein goldenes Händchen. Der eingewechselte Benito Stäger (64.) benötigte einen Ballkontakt und 36 Sekunden auf dem Spielfeld, um zum Ausgleich zu treffen. Wie schon in der Vorwoche gab sich die Döhner-Elf nicht mit dem Remis zufrieden, wollte den Sieg. Ein zwischenzeitliches Powerplay (77. Pfosten) des LVB überstand man und bejubelte in der 82. Minute den Führungstreffer von Olrik Schulze. Als Olrik Schulze binnen Minutenfrist einen Foulelfmeter (83.) an Ronny Litke verursachte, schien der Ausgleich fällig, doch Detlef Pirl blieb im Punktduell gegen Heiko Sorgatz. Den Abpraller beförderte Kapitän Andreas Näke aus der Gefahrenzone.  Es folgte neun Minuten inklusive Nachspielzeit, in denen der Roland in der Abwehr Beton anmischte und noch gefährlich konterte. Da Danny Kleinschmager seine Großchance (86.) leichtfertig vergab, mussten die Nerven bis zum Schluss strapaziert werden. Der Schlusspfiff und damit verbundene Siegesjubel war der richtige Balsam für die Nerven.

Torfolge:  1:0 Ronny Litke (59.), 1:1 Benito Stäger (64.), 1:2 Olrik Schulze (82.).

Zuschauer: 175. Schiedsrichter: Hartung (Selben).

Belgern: Detlef Pirl – Andreas Näke, Marcel Griethe, Ronny Reitmajer, Maik Krahl, Marcel Conrad, Christian Mahler (64. Benito Stäger), Andre Beck, Olrik Schulze (V), Rene Klopf (90. Christopher Natan), Danny Kleinschmager.