FC Eilenburg II  -  SV Roland Belgern  2:0 (1:0).

Spielstarke Muldestädter besiegen den Roland

Eilenburg. Dass der FC Eilenburg in dieser Saison um den Klassenerhalt zittern musste, kann nicht an der Spielstärke der Muldestädter gelegen haben. Denn zumindest gegen den SV Roland zeigten sie sich auch im Rückspiel von ihrer besten Seite. Der 2:0-Sieg der Gastgeber war am Ende durchaus verdient und sicherte ihnen endgültig den Verbleib in der Bezirksklasse. Für die Rolandstädter bedeutete die Niederlage den Verlust des siebten Tabellenplatzes.

Um dieses Ziel Klassenerhalt zu realisieren hatten sich die Eilenburger Verstärkungen aus dem Meisterteam der Landesliga geholt. Dennoch verbuchte der Roland, der gleich mehrere Ausfälle verkraften musste, vor der Pause ein klares Chancenplus. Allerdings gelang es dem Gast nicht, den FCE-Keeper Stocklauser zu überwinden. Insbesondere dem laufstarken Jens Wenselau merkte man dabei ein wenig die fehlende Erfahrung an. Trotz guter Vorarbeit fehlte ihm die Abgebrühtheit, um das Leder im Netz unterzubringen. Aber auch die anderen Belgeraner Offensivkräfte vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Dafür gelang Marcel Sylvester (39.) der Führungstreffer für die Platzherren, als er mit einem gefühlvollen Heber einlochte. Der Gegentreffer zeigte bei den Rolandstädtern deutliche Wirkung. Ihr Offensivspiel war danach gehemmt, im zweiten Durchgang wurden die Chancen rar gesaet. Auch die Eilenburger, zwar immer noch mit spielerischer Überlegenheit, sorgten nur selten für Gefahr. Nach einer Stunde jedoch schafften sie das entscheidende 2:0, welches bis zum Schlusspfiff Bestand hatte. Sven Persdorf war dabei Nutznießer eines Ausrutschers vom starken Sebastian Ebeling.  

Torfolge:  1:0 Marcel Sylvester (39.), 2:0 Sven Persdorf (60.). Zuschauer: 58. Schiedsrichter: Christian Riedel (Groitzsch).

Belgern: Rene Jessulat – Andreas Näke, Maik Krahl, Marcel Conrad, Sebastian Ebeling, Christian Mahler, Michael Kaiser (76. Sebastian Müller), Andre Beck, Benito Stäger (62. Hans Arnold), Vico Reuschel, Jens Wenselau.