SV Lok Engelsdorf - SV Roland Belgern 0:0.
Einen Punkt in der Fremde erkämpft
Engelsdorf. Mit einem letztlich erzitterten Punkt im Gepäck reisten
die Rolandstädter aus Engelsdorf nach Hause. Die beiden mit offenen Visier
spielenden Teams versagten im Spitzenspiel der Bezirksklasse vor allem in der
Offensive.
Das Spiel war getragen von einer kämpferischen Einstellung auf beiden Seiten,
die Gastgeber konnten dabei im Mittelfeld mit Direktspiel öfters überzeugen.
Vor dem Gehäuse von SVR-Keeper Rene Jessulat waren sie aber ingesamt zu
harmlos, so dass sich das leichte Übergewicht nicht in Tore umwandelte. Beim
Roland konnten sich die Spitzen Rene Klopf und Olrik Schulze nur selten
entscheidend in Szene setzen, waren klar markiert. Dennoch reichte es zu einigen
guten Möglichkeiten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit waren die
Lok-Kicker jedoch dem Führungstreffer weitaus näher, als der Gast vom SVR.
Insbesondere bei hohen Bällen in den Strafraum fehlte die ordnende Hand, doch Rückhalt
Rene Jessulat ließ keinen Treffer zu.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich der Druck der Hausherren noch einmal und
der Roland wehrte sich mit Mann und Maus gegen den drohenden Rückstand. Danilo
Schneidewind konnte die klarste Chance (48.) vereiteln, als er das Leder von der
Linie schlug. Mit der Einwechselung von Benito Stäger fanden sich die Elbstädter
wieder besser zurecht und zeigten nun auch ihrerseits Gefährlichkeit. Zudem
hatte die Hereinnahme zur Folge, dass die Engelsdorfer Defensivspieler seltener
offensiv in Erscheinung treten konnten. Allerdings verhinderte zu viel Egoismus
in dieser Phase einen Gästetreffer, Konterchancen wurden zu leichtfertig
vergeben. Den Einheimischen gelang zwar noch durch Daniel Mißlitz (67.) ein
Treffer, doch dabei war auch seine Hand im Spiel, der Treffer zählte somit
nicht. Die Gastgeber versuchten in den letzten Minuten noch einmal den Druck zu
erhöhen, ließen damit den Roland noch einmal zittern. Doch am Ende hielten beide
Keeper ihren Kasten sauber.
Schiedsrichter: Claus Jähne (Wurzen).
Zuschauer: 70.
Belgern: Rene Jessulat, Danilo Schneidewind, Sebastian Ebeling, Marcel Griethe, Ronny Reitmajer (76. Sebastian Richter), Andre Beck, Maik Krahl (56. Benito Stäger), Christian Mahler, Olrik Schulze (V), Danny Kleinschmager (V), Rene Klopf.