NOFV-Pokalfinale der B-Junioren 2004

FC Energie Cottbus  -  FC Hansa Rostock   0:2 (0:2).

Hanseaten holen in Belgern den NOFV-Pokal

Belgern. Mit einem hanseatischen Triumph endete der NOFV-Vereinspokal der B-Junioren. In einem nur zeitweise hochklassigen Match im sächsischen Final-Ort Belgern entschieden die Ostsee-Kicker schon frühzeitig das Duell zu ihren Gunsten und gewannen letztlich fast unbedrängt mit 2:0.
Bereits nach vier Spielminuten nutzte Georg Simm eine misslungene Abwehr des Energie-Keepers Christoph Böhm zur Hansa-Führung. Mit der Führung im Rücken spielte fast ausschließlich der FCH und erarbeitet sich weitere Chancen. Unter Druck gesetzt, passierten der Energie-Defensive Fehler. Der entscheidende unterlief Sven Heit (22.), der einen Flankenball ins eigene Tor ablenkte. Die Lausitzer reagierten daraufhin mit einem Spielerwechsel, brachten mit Miguel Trocha einen neuen Mann für die Offensive. Die Belebung gelang sichtlich, allein es mangelte am letzten Quäntchen Durchsetzungsvermögen, welches zum Torerfolg hätte führen können.
Mit dem Zwischenstand von 2:0 aus Rostocker Sicht wurden die Seiten gewechselt. Und von dem Spiel, welches im ersten Durchgang noch ansehnlich war, blieb nicht mehr viel übrig. Erst recht, als von beiden Vereinen das Auswechselkontingent voll ausgeschöpft wurde. Die Hanseaten beschränkten sich auf Konterfußball und bei Cottbus fehlten die zündenden Ideen, um die Hansa-Abwehr in Verlegenheit zu bringen.
Torfolge:  0:1 Hannes Grundmann (4.), 0:2 Sven Heit (22. Eigentor). Zuschauer: 154. Schiedsrichter: Andreas Heinrich (Torgau) – Peter Pflock (Schildau), Dirk Lindenhahn (Quering).
Cottbus:  Christoph Böhm, Kevin Laaser (28. Miguel Trocha), Thomas Franke, Danny Wochnik, Sven Heit, Patrick Häntschke (70. Steffen Wünsche), Alexander Bittroff, Benjamin Hoßmang (V/73. Patrick Feller), Marcus Pawelke (68. Torsten Staude), Arne Feick, Franko Göbel.
Hansa Rostock: Andreas Kerner, Georg Simm, Hannes Grundmann, Gerald Gusche (V/70. Jan Strehlow), Tom Kruse, Steven Walther, Tom Buschke, Rene Lange, Robert Peucker (65. Marcus Neun), Robert Bullerjahn (77. Felix Nachtigall), Guido Kocer (70. Tom Kleiminger).