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Interview mit Trainer Sven Jentzsch zu dessen Rücktritt
Jetzt ist erstmal Zeit für die Familie
Belgern. Zur neuen Saison hat der SV Roland Belgern in seiner Kreisliga-Elf einen neuen Trainer, Frank Seifert. An seiner Seite wird Rückkehrer Vico Reuschel stehen, der aus Falkenhain wieder an die Elbe wechselt und sowohl als Co-Trainer, aber auch als Spieler agiert. Nicht mehr an Bord sind Benjamin Ferl, der fortan in Weßnig spielt und Sven Jentzsch. Der Trainer der beiden letzten Spielzeiten stand zum Abschluss noch einmal der Web-Redaktion Rede und Antwort, erklärte noch einmal Gründe seines Abganges und seine zukünftigen Planungen.
VfL Halle 96 verhindert ersten Triple-Erfolg im Döhner
Belgern. Es fehlte nur ein Wimpernschlag und der SpVgg Tier-garten, seit 2008 Stammgast der Belgeraner Turnierserie wäre erstmals ein Triple, der Sieg in allen Altersklassen gelungen. Doch die Hauptstädter mussten sich bei den E-Junioren mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Der VfL Halle gewann dort, verhinderte ein Novum in der langen Geschichte der Roland-Cup-Serie. Nach dem Turnier begann für die Gastgeber gleich die Vorbereitung für das Silberjubiläum im nächsten Jahr. Dazu später mehr.
SV Roland Belgern - SV Mügeln-Ablaß 09 II 2:1 (2:0)
Roland siegt bei des Trainers Abschiedsvorstellung
Belgern. Der letzte Spieltag ist Geschichte. Im Döhner endete damit auch die Amtszeit von Trainer Sven Jentzsch. Seine Jungs haben ihm ein würdiges Abschiedsgeschenk zu machen. Der SVR war klar die besser, weil er die agilere Mannschaft stellte. Bereits zur Pause führte er 2:0. Nach dem Wechsel gab er erst nochmal Gas, bevor er sich auf die Verwaltung des Vorsprunges zurückzog und dies ohne Probleme schaffte. Der Ehrentreffer der Gäste in der Schlussminute verhinderte, dass der SVR zumindest ein ausgeglichenes Torverhältnis in der schwachen Saison schaffte.
Oschatz. Über 90 Minuten waren die Rolandstädter an der Döllnitz die bessere Mannschaft. Doch vor dem Wechsel wollte kein Treffer gelingen, selbst ein Elfmeter konnte daran nichts ändern. Erst im zweiten Durchgang änderte sich dies, der SVR schaffte noch drei Treffer, die letztlich das überlegene Spiel auch in einen Sieg verwandelten. In ihrem letzten Saisonspiel sorgte die Zweite noch für ein Novum in der Kreisklasse. Ihr gelang der einzige zweistellige Sieg in dieser Spielzeit.
Dahlen. Wenn es rein nach den Großchancen gegangen wäre, dann hätten die Dahlener im Belgeraner Döhner durchaus den Meisterjubel starten können. Doch das Spiel endete Unentschieden, entsprechend waren auch die Spielanteile auf dem Rasen verteilt. Mit dem 1:1-Remis verhinderte der Roland nicht nur die Endgültigkeit der Wacker-Meisterschaft, die Belgeraner blieben auch in allen vier Heide-Derbies des Wochenendes ungeschlagen. Die zweite Mannschaft, die Alten Herren und die B-Junioren hatten jeweils gewonnen.
Belgern. Eigentlich muss man von Langeweile sprechen, die beim Roland-Pfingstturnier ausbricht. Die TSG Lawalde hat zum vierten Mal in Folge den Pokal gewonnen. Nach dem letzten Erfolg im Vorjahr brauchten sie diesmal den alten Wanderpokal nicht wieder mitbringen. Doch wahrscheinlich war im Koffer zu viel Platz, also schnappte man sich gleich die neue Trophäe, nahm diese kurzerhand mit nach Hause. Allerdings war es diesmal sehr eng, die Erste der Gastgeber scheiterte nur am Torverhältnis.
Dommitzscher SV Grün-Weiß - SV Roland Belgern 4:3 (2:1)
Mit leeren Händen zurück aus dem Norden
Dommitzsch. Keine Punkte gab es für den SVR in der Gänse-brunnenstadt beim Nachholer zu ergattern. Dabei sah es in einem intensiv und zuschauerfreundlich geführten Match lange Zeit da-nach aus, als ob der Gast etwas Zählbares mit nach Haus nehmen könnte. Ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit ließ sich aber nicht mehr aufholen, eine bittere Niederlage stand zu Buche. Für die Zweite ist unterdessen der Traum von der Meisterschaft wohl geplatzt. In Börln unterlag das Team mit 1:2 und hat nur noch rechnerisch eine Chance.
Belgeraner Kampfgeist wird mit drei Punkten belohnt
Belgern. Nach zwei Pleiten hat sich der Roland ausgerechnet gegen den Tabellendritten Strelln/Schöna wieder in besserer Verfassung gezeigt. Der 2:0-Heimsieg war durchaus verdient, zum einen auf Grund einer kämpferischen Einstellung der Heimelf, zum anderen auch angesichts der eher schwachen Gäste-Vorstellung. Robin Körner köpfte den Roland nach einer halben Stunde in Führung. Matthias Seifert machte in der Nachspielzeit den Sack für den SVR zu, der sich im zweiten Durchgang viel zu weit zurück-gezogen hatte.
Belgern. Der SV Roland hat sich am Sonntag als sehr guter Gast- geber für die Landesmeisterschaft Straße präsentiert. Bei den Titel-kämpfen der Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt ernteten die Gastgeber durchgängig positive Kritiken für Strecke und Organisation. Besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern gebürt ein großes Lob, die mit ihrem Einsatz auch dafür sorgten, dass sich Rene Obst (Team Nutrixxion) im Hauptrennen auf den letzten Metern Kopfsteinpflaster ausgiebig über seinen Sieg freuen konnte. Der Dresdner gewann vor zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke den 124km langen Ritt der Elite.
SV Roland Belgern - FSV Blau-Weiß Wermsdorf 1:4 (0:2)
Rolandstädter verkaufen sich deutlich unter Wert
Belgern. Wer nur das Ergebnis sieht, wird sich sicher seinen Teil denken und dabei weit am wirklichen Geschehen vorbeiplanen. Diese Niederlage war nicht nur zu hoch, sondern auch absolut unnötig. Der Roland war keineswegs die schlechtere Mannschaft, im Gegenteil. Die Belgeraner hatten mehr Spielanteile, agierten je- doch viel zu ungenau und vergaben ihre Möglichkeiten fahrlässig. Währenddessen nutzten die Wermsdorfer ihre Chancen hoch- effektiv. Insgesamt ein Rückfall in alte Zeiten, der nur zum Teil den Kaderproblemen geschuldet war.
Arzberg. Von wegen Spaziergang. Fußballspiele gewinnt man nunmal nicht mit auflaufen, sondern auch mit Willen und Kampf. Da durften sich die Belgeraner auch nicht wundern, dass zu guter Letzt die Mannschaft mit dem größten Willen und Einsatz das Spiel für sich entschied. Und dies war nunmal nicht der SVR, sondern der Gastgeber vom SV Arzberg. Nach vier Siegen in Folge, gab es somit die harte Landung in der Realität. Es zeigte aber auch gleich- zeitig, dass die Rolandkicker auch Kopfarbeit trainieren müssen.
SV Roland Belgern - SV Grün-Weiß Großtreben 3:0 (3:0)
Es geht weiter bergauf - Rolandstädter Aufwind hält an
Belgern. Kaum ein Roland wird sich an Zeiten erinnern können, da es dem Roland gelang, drei Spiele in Folge zu gewinnen und gleichzeitig ohne Gegentor zu bleiben. Aktuell ist es geschehen. Mit einem verdienten 3:0-Erfolg vor heimischer Kulisse klettern die Elbstädter in der Tabelle weiter. Gleichzeitig kehrte die Zweite in die Erfolgsspur zurück, gewann auswärts in Schirmenitz und erwartet nun am kommenden Sonntag den Spitzenreiter Luppa, der nur zwei Punkte Vorsprung hat.
SC Hartenfels Torgau 04 II - SV Roland Belgern 0:2 (0:1)
Aller guten Dinge sind drei - clever und routiniert zum Auswärtssieg
Torgau. Mit einer starken Auswärtsleistung hat der Roland seine Siegesserie auch in der Kreisstadt fortgesetzt. Das 2:0 beim SC Hartenfels Torgau verdienten sich die Rolandstädter mit einer disziplinierten, kämpferischen und cleveren Mannschaftsleistung. Clemens Langrock sorgte nach stotternden Beginn nach einer knappen halben Stunde für die Führung. In der zweiten Halbzeit baute Patrick Schnelle das Ergebnis zu Gunsten des SVR aus. Die verbleibende Zeit sicherte den Dreier routiniert ab.
Belgern. Der zweite Heimdreier in Folge lässt den Roland in der Tabelle klettern und macht das Gesamtbild deutlich besser. Beim Döhner-Gastspiel des sieglosen Tabellenschlusslichtes SV Arzberg verpassten es die drückend überlegenen Hausherren aber, ihr Torverhältnis noch weiter aufzupolieren. Der 3:0-Sieg reichte aber dafür aus, das Fest zu genießen. Weniger erfolgreich verlief das Osterfest für die Zweite. Die unterlag in Schmannewitz knapp mit 0:1 und muss nun um die Tabellenführung bangen.
Zum Schluss zählen nur die Punkte - erster Sieg 2010
Belgern. Die Kreisliga-Elf des SV Roland Belgern hat ihren ersten Sieg im Jahr 2010 unter Dach und Fach gebracht. Mit einen 2:1-Erfolg im Elbauen-Derby gegen die SG Eintracht Weßnig holten sie sich endlich einen Dreier im neuen Jahr. Nach einem starken Auftritt in der ersten Spielhälfte und einem beruhigten Vorsprung, kam die Jentzsch-Elf nach dem Wechsel noch einmal ins Wackeln. Doch mehr als der schnelle Anschluss direkt nach dem Seiten-wechsel gelang den Gästen nicht mehr.