Eintracht Weßnig (H)
SV Roland Belgern – SG Eintracht Weßnig 2:1 (2:0).
Zum Schluss zählen nur die Punkte
Belgern. Erster Sieg für den SV Roland im neuen Jahr. Im Elbauen-Derby mit der Weßniger Eintracht erkämpfte und erzitterte sich die Heimelf nach einer starken ersten Halbzeit nach dem Wechsel den dreifachen Punktgewinn. Der 2:1-Sieg für die Jentzsch-Schützlinge war nicht nur wichtig für das Seelenleben der Spieler, sondern auch für den Anhang, der gerade im Derby auf eine Verbesserung gehofft hatte.

39 Sekunden nach dem Anpfiff hatte Matthias Seifert bereits die Führung für die Gastgeber erzielt. Dabei war es zu diesem Zeitpunkt sogar schon die zweite Chance für die Hausherren, die mit Rückenwind und allerhand Motivation ins Match gestartet waren. Nur zehn Minuten später wuschen die Belgeraner kräftig nach. Nach einem Eckball wurde spielerisch die Weßniger Abwehr geknackt. Benjamin Klemm spielte das Leder von der Grundlinie in den Rückraum, wo Rene Schneider auf den völlig freistehenden Clemens Langrock ablegte. Der blieb eiskalt und vollendete. Mit dem Wind im Rücken verpassten es die Rolandstädter jedoch, ihr Polster zur Pause noch beruhigender zu gestalten. Leichtfertig vergaben sie mehrere Hochkaräter.

Und damit wurde es im zweiten Durchgang richtig spannend. Denn unmittelbar nach Wiederanpfiff schaffte die Eintracht den Anschluss. Einen Freistoß von Marcel Bürger lenkte Belgerns Schlussmann Marcel Richter an die Querlatte. Doch beim Abpraller reagierten die Weßniger schneller, standen gleich zu zweit frei vor Marcel Richter. Thomas Raubold hatte wenig Probleme das Runde letztlich im Eckigen unterzubringen. Fast schon im Gegenzug hätte Rene Schneider die Partie wieder beruhigen können, wenn er das Leder am Eintracht-Keeper vorbeigebracht hätte. Doch weil Michael Knorr Sieger blieb, blieb es auch beim Konjunktiv. Damit blieben die Gäste in Fahrt, drückten auf den Ausgleich. Phasenweise schaffte der Roland zu selten Entlastung. Doch auch den Weßnigern fehlte es an Genauigkeit in der vorderster Linie. Das machte es den durchaus wackelig wirkenden Rolandstädtern leichter, den Vorsprung zu bewahren. Die größte Ausgleichschance hatten Marcel Kliza und Marcel Bürger im Verbund (67.). Nach einem Freistoß hatte Belgerns Marcel Conrad das Leder per Kopf vor das Roland-Gehäuse verlängert. Wieder standen dort zwei Eintrachtler frei vor dem vierten Marcel in dieser Aktion, Belgerns Keeper Marcel Richter. Kliza legte das Leder an Richter vorbei, am langen Pfosten verpasste aber Bürger knapp.

Zwar musste der Roland-Anhang auch danach noch einige Male die Luft anhalten, als der Schlusspfiff ertönte, hatte die knappe Führung aber noch Bestand.
Torfolge: 1:0 Matthias Seifert (1.), 2:0 Clemens Langrock (11.), 2:1 Thomas Raubold (48.). Schiedsrichter: Veit Mielich (Strelln). Zuschauer: 105. Belgern: Marcel Richter – Hans Tutschner, Philipp Gasch, Marcel Conrad (V), Christian Penno (64. Jens Wenselau), Benjamin Ferl, Matthias Seifert (56. Maik Schwaebe), Rene Schneider, Benjamin Klemm, Maik Krahl (46. Patrick Schnelle), Clemens Langrock. Weßnig: Michael Knorr – Mirko Kurth (V), Kay Richard, Dennis Letzel, Marcel Bürger, David Schulze, Marcel Kliza, Lars Richter (82. David Jäckel), Igor Koliber (V), Christian Windrath (V/53. Chris Pötzsch), Thomas Raubold.
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